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Große Fahrt Norwegen

Nach vielen Jahren Hochseeangeln in Heiligenhafen (Ostesee) und zuletzt immer schlechter werdenden Fängen, reifte bei uns Anglern der Plan, einmal richtig "mitzumischen".

Nach vielen Jahren Hochseeangeln in Heiligenhafen (Ostesee) und zuletzt immer schlechter werdenden Fängen, reifte bei uns Anglern der Plan, einmal richtig "mitzumischen". Da das Frühjahr die Zeit der großen Dorsche ist, ging es nur noch darum ein geeignetes Angelgebiet zu finden. Die Wahl fiel auf Norwegen, das Land der Fjorde und den Riesendorschen.

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Unser Angelfreund Maik Fromm organisierte einen Angeltrip, vom 18. bis 26. April 1998.
Die Dorschtour startete dann am Samstag, den 18. April. Von Welkers aus ging die Fahrt, mit drei Fahrzeugen, nach Hirtshals (Dänemark)
Mit der Fähre setzten wir dann nach Kristiansand (Norwegen) über. Dort angekommen, fuhren wir noch zwei Stunden, bis wir unser Quartier, direkt am Rosfjord, erreichten.

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Als wir "unser Haus" bezogen, staunten wir nicht schlecht. Swimming-, Whirlpool und Sauna gehörten mit zur Ausstattung. Außerdem konnten wir noch am gleichen Tag, sechs nagelneue 10 PS-Boote in Empfang nehmen, mit denen wir, jeden Tag, auf dem herrlichen gelegenen Fjord, hinausfuhren.
Schon beim ersten Stop fingen wir ein paar kleine Dorsche. Aber wo waren "die Großen"???
Nachdem wir in den ersten drei Tagen zur falschen Uhrzeit unser Anglerglück suchten, entschlossen wir uns dazu, es bei beginnender Flut zu probieren. Und siehe da, endlich fingen wir die ersten Dickforsche, von denen wir schon nächtelang geträumt hatten.
Ab diesem Tag wurden alle Angelkollegen vom Glück heimgesucht. Wobei den größten Erfolg, wie sollte es anders sein, die Petrijünger mit der "wenigsten Erfahrung" hatten. So fingen Bernd Wagner und Stefan Martin schöne Dorsche, zwischen sieben und fünfzehn Pfund.
Einen seltenen Fang machte Martin Weiß als er eine wunderschön gezeichnete Meerforelle, von 5 Pfund und 60 cm, fing.
Den größten Fang allerdings machte Stefan Eib, als er am letzten Tag, einen Dorsch, von 22 Pfund und 100 cm Länge, an die Wasseroberfläche zog.

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Aber jeder Drill brachte eine neue Überraschung, auf eine neue Fischart, aus der Tiefe.
Köhler, kapitaler Schellfisch, Rotbarsch, Lumps und Lengfische, Pollacks und herrlich gezeichnete Dorsche - das Artenreichtum war beeindruckend und nicht vergleichbar, mit den Fischfängen in Heiligenhafen.
Überglücklich, über unseren gesamten Fang von ca. 50 kg Sichfilet, traten wir am Sonntag, den 26. April, in den frühen Morgenstunden, unsere Heimreise an.
Obwohl wir nach neun Tagen Rosfjord, mit kräftigem Muskelkater in den Armen kämpfen mussten und wir abends vor Müdigkeit die Augen nicht mehr aufhalten konnten, stand für uns eines fest:

 

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"Irgendwann werden wir wieder nach Norwegen, zu den Riesendorschen, fahren"!!!

Autor: Stefan Eib